Workshops für Hochschulen

Making the most of the postdoc experience

Wie kann die Postdoc-Erfahrung zum Erfolg werden – unabhängig davon, ob am Ende eine Professur steht oder nicht? In diesem Workshop oder Vortrag stehen drei Bereiche im Mittelpunkt: Projekte, Personen und Persönlichkeit. Durch die bewusste Herangehensweise an diese Bereiche und das wofür sie stehen, können zum einen die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung in der Wissenschaft erhöht werden. Andererseits wird gerade durch die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten in den genannten drei Bereichen, die Postdoc-Erfahrung sinn- und wertvoll für anschließende Führungsaufgaben außerhalb der Wissenschaft. Ziel des Angebots ist es, den Status Quo der Bereiche „Projekte, Personen und Persönlichkeit“ herauszuarbeiten und im Anschluss Strategien zur konkreten Weiterentwicklung und zur Umsetzung zu entwickeln.

Raus aus der „Schulmädchenfalle“

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Doktorandinnen und weibliche Postdocs. In vielen Disziplinen ist Wissenschaft noch immer männlich geprägt. Im Jahr 2020 waren nur 26 Prozent der Professuren im bundesdeutschen Durchschnitt von Frauen besetzt. Selbst mit erfolgreichen weiblichen Führungskräften als Vorbildern, geraten Frauen auf Qualifizierungsstellen häufig in Rollen, die sie selbst nicht für erstrebenswert halten und die sie frustrieren. Trotz oder gerade wegen ihrer Leistungen werden sie einerseits von außen als braves Schulmädchen, als Assistentin oder Mauerblümchen abgestempelt. Andererseits können auch die eigenen Werte (z.B. Bescheidenheit) oder der Wunsch nach Bestätigung dazu beitragen, dieses Bild (unbewusst) zu verstärken. So beginnt ein Zyklus, in dem man sich selbst ‚klein‘ denkt und sich und die eigenen Fähigkeiten übermäßig hinterfragt. In der Veranstaltung gehen wir zunächst auf die genannten Rollen ein und überprüfen eigene Denk- und Verhaltensmuster vor dem Hintergrund der ursprünglich gesetzten Ziele. Anschließend werden gemeinsam Strategien entwickelt, wie man im Alltag der „Schulmädchenfalle“ entkommt.

Mehr Leichtigkeit im akademischen Alltag

Für viele Postdocs und Habilitant:innen ist das Gefühl es nie wirklich „richtig“ zu machen ein ständiger Begleiter im akademischen Alltag. Publikationen – nie genug. Tagungsvortrag – nicht wirklich überzeugend. Zeit – immer zu wenig. Bewerbungen auf Professuren – ein Graus. Zwar gibt es auch positive Erfahrungen und Erfolge zu verzeichnen. Dennoch bleibt ein latentes Gefühl der Sorge und Unsicherheit.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Rückgriffen auf die Kognitionsforschung und der positiven Psychologie damit, warum häufig eine negative Sicht des Alltags und der eigenen Situation insgesamt die Überhand gewinnt. Im Anschluss fokussieren wir auf vier Aspekte des wissenschaftlichen Alltags:

  • Bewerbungen
  • Publikationen
  • Lehre
  • Zeitmanagement